Wirtschaftsclub

Geld regiert die Welt und das seit ca. 1000 v. Chr. Es stinkt nicht, macht allein aber auch nicht glücklich, und wer den Pfennig nicht ehrt, ist bekanntlich des Talers nicht wert. – Wie man es dreht und wendet: Geld ist ein zentrales Thema menschlicher Gesellschaften und seine Macht unbestritten.

Doch sein Regime ist brüchig, wie die Finanzkrise 2008 eindrucksvoll gezeigt hat. Und der Wert kann sehr relativ sein, wie manche zum Beispiel angesichts von Krankheiten erfahren müssen. Der Wirtschaftsclub im Literaturhaus fragt im Veranstaltungsjahr 2017/2018 nach dem Sinn und Wert des Geldes, in Knappheit und im Überfluss: Was geschieht, wenn die Jagd nach ihm zur Sucht wird? Worin manifestiert sich der Unterschied zwischen Geiz und  Sparsamkeit? Welches Verhältnis haben Religion, Literatur und Kunst zum Geld? Ist Gewinnstreben eine Tugend? Welche Verantwortung ergibt sich für den, der Geld hat?