Jahresthema 2019/2020

 

Die Schönheit hat eine unglaubliche Macht. Sie diktiert uns, wie wir aussehen,
was wir kaufen, wie wir uns verhalten. Ganze Wirtschaftszweige profitieren vom Schönheitsempfinden einer Gesellschaft . Der schöne Körper wird zur Plattform der eigenen Inszenierung und zu einem der wichtigsten Medien der Identität. Doch was genau ist schön? Warum brauchen wir das Schöne, um uns zu entfalten, zu regenerieren und uns weiterzuentwickeln? Und welche Rolle spielt dabei das Hässliche? Der Wirtschaftsclub im Literaturhaus möchte im kommenden Veranstaltungsjahr dieser Macht der Schönheit, aber auch der Sehnsucht nach Schönheit nachspüren. Wir wollen diskutieren, wie die Schönheit unser Denken und unser Handeln beeinflusst und welche Rolle die Schönheit im Zeitalter der Digitalisierung und der künstlichen Intelligenz spielt. Wann sprechen wir heute vom Schönen in der Kunst? Lässt sich die Wahrnehmung des Schönen schulen? Was ist eine schöne Stadt? Und gibt es so etwas wie die Notwendigkeit des Schönen? Dabei sollen Denker und Autoren, Architekten, Künstler, Designer und Kunsthistoriker, Kulturschaffende und Wissenschaft ler unterschiedlicher Fachrichtungen, genauso wie Juristen, Mediziner und Unternehmer zu Wort kommen.